Dreidimensionales Training mit der Kinesis

Training Kinesis

Das Wort »Kinesis« kommt aus dem Griechischen und bedeutet Bewegung.

Mit der Idee, die Natürlichkeit von Bewegungen mit Kraft-, Stabilisations- und Flexibilitätstraining zu verbinden, entwickelte die Firma Technogym ein gleichnamiges Trainingsgerät, welches diese Form des Trainings möglich macht. Es handelt sich dabei um ein Seilzugsystem.

Das Trainingsgerät Kinesis wurde aus der Idee heraus entwickelt, den Menschen die Natürlichkeit von körperlicher Bewegung näherzubringen und somit die Lebensqualität zu steigern. Das Training an diesem Gerät kehrt zurück zu den Wurzeln der natürlichen Bewegung. Ein komplett freies Bewegungsmuster, das den eigenen Körper und seine Funktionalität wieder entdecken lässt, birgt eine unvergleichliche Erfahrung.

In jedem der freitragenden Arme der Kinesis stehen drei Gelenkdrehsysteme, in deren Inneren das Drahtseil bei Zug- und Rückkehrbewegungen läuft. Das macht ein Training in alle Bewegungsrichtungen möglich. Der hydraulische Widerstand lässt sich stufenlos über ein Display verändern und ermöglicht so das Anpassen an den jeweiligen Leistungsstand. Dank der drei Griffmöglichkeiten in verschiedenen Positionen und der Fußschlaufen lassen sich mehr als 200 Übungen durchführen. So sorgt dieses Trainingsgerät für Bewegungsfreiheit und ermöglicht ein dreidimensionales Training. Anhand der Grundbewegungen lassen sich spezifische Muskelpartien (Brust, Rücken, Bauch, Po, Oberschenkel) trainieren, während bei Bewegungskombinationen verschiedene Muskelgruppen gleichzeitig und synergetisch aktiviert werden (vordere und hintere Bewegungskette, Stabilisierungsmuskulatur des Rumpfes). So können gezielt Bewegungsabläufe trainiert und damit optimiert werden.

Um nur ein Beispiel eines klassischen – im Alltag oft benötigten – Bewegungsablaufes zu nennen, der mit Hilfe der Kinesis trainiert werden kann, ist das Einladen bzw. Ausladen eines Getränkekastens in einen PKW.

Ein gesunder und funktioneller Bewegungsablauf beinhaltet ein leichtes in die Hocke gehen, das Aktivieren der Bein- und Gesäßmuskeln, sowie die Rumpf- und Armmuskulatur. Mit einer leichten Rotation wird der Kasten in bzw. aus dem Kofferraum gehoben. Diesen Ablauf kann man mit Hilfe der Kinesis trainieren und so Verletzungen vorbeugen. Jeder, der sich schon mal „verlupft“ hat, weiß wie schmerzhaft und langwierig solche Verletzungen sein können.

Das Training eignet sich sowohl für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene.

Die Vielfältigkeit der Übungen erlaubt die Ausführung von einfachen Bewegungen, bis hin zu komplexen Bewegungsabläufen für den ganzen Körper. In Kombination mit Kleingeräten, wie einem Gymnastikball oder einen Balance Pad sind zusätzlich verschiedenen Variationen im Training möglich. So können unterschiedliche Schwerpunkte, wie zum Beispiel Balance- oder Stabilisationstraining unterstützt werden. Auch ein sportartspezifisches Training ist mit er Kinesis möglich. So können zum Beispiel durch Training an der Kinesis der Aufschlag im Tennis oder der Abschlag beim Golf optimiert werden.

Durch die Vielfalt der Möglichkeit wird ein Training mit der Kinesis sowohl im Freizeitsport wie auch in der Reha genutzt. Vom Personal Trainer, über renommierte Fitnessstudios bis hin zum Physiotherapeuten findet diese Form des Trainings Anklang. Für den Heimanwender stehen ebenfalls Modelle zur Verfügung, so dass nach einer guten Einweisung durch einen fachkundigen Anleiter, dem Training mit diesem System zu Hause nichts mehr im Weg steht.

Trainieren mit der Kinesis macht Spaß, ist abwechslungsreich und gibt die Möglichkeit, Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Kraft, Koordination und Beweglichkeit ganz neu zu entdecken.